Mein Babà al rum

Strassencafé in Norditalien
Ich kehre auf den Pfad der Tugend zurück und übe mich in Vorfreude. Abgemacht.

Als man mir dieses in Alkohol getränkte Biskuit zum ersten Mal anbot, lehnte ich dankend (und mit Bedauern) ab. Es roch traumhaft, damals in dieser Limoncello-Fabrik in Sorrento. Aber nichts zu machen: Ich hatte gerade erfahren, dass ich schwanger war.

Sieben Jahre später sehe ich in der Vitrine der Pasticceria ein Babà. Es jauchzt mir entgegen: «Endlich treffen wir uns!» In gespannter Erwartung sitzen wir dann draussen am Tisch. Wie es wohl schmecken wird, mmh, mein Babà? Wie ein Feuerwerk blitzt es mich an, solange bis ich es endlich koste.

Ach, hätte ich doch weiterhin davon geträumt!